Konzentrative Bewegungstherapie – Fortbildung (2018)

Die Qualität der therapeutischen Beziehung ist nach Ergebnissen der Psychotherapieforschung ausschlaggebend für den Erfolg einer Psychotherapie

In der Konzentrativen Bewegungstherapie (KBT) wird die therapeutische Beziehung unter Berücksichtigung der körperlichen Gegenübertragung aktiv gestaltet. Die Patient_in wird als ebenbürtige Beziehungspartner_in gesehen. Basis des therapeutischen Prozesses ist die feinfühlig angemessene Reaktion der Therapeut_in auf die Botschaften der Patient_innen. Vor dem Hintergrund der Grundbedürfnisse nach Sicherheit und Bindung bringt die Patient_in ihre Beziehungsthemen in die Stunde, die direkt handelnd umgesetzt, neu erfahren und reflektiert werden können. Verstanden werden, Halt finden, ermutigt werden und anteilnehmende Begleitung erleben, sind Beispiele dafür. Die Selbstfürsorge der Therapeut_in sichert seine Zufriedenheit im Beruf und vermittelt den Patient_innen Begeisterung – ein weiterer erforschter Wirkfaktor von Therapie. Im Seminar werden sich theoretische Einheiten und praktische Übungen abwechseln. Über die Möglichkeit des Selbsterlebens und mit Rollenspielen soll ein erster Einblick in die Arbeitsweise der KBT vermittelt werden.

Themen

• Empathie
• Übertragung und Gegenübertragung unter Berücksichtigung der Körperresonanz
• Therapieziele
• Beziehungsdialog
• Respektieren der eigenen Grenzen
• Selbstfürsorge als therapeutisch Tätige

Konzentrative Bewegungstherapie – Fortbildung (2018)