Corporate Communication

Präsentation und Ausstrahlung
Es ist geplant, dass der Spot nach seiner Premiere in Berlin parallel in mehreren Kinos der Stadt gezeigt wird. Danach soll der Film vereinzelt in größeren deutschen Städten gezeigt werden. Optional werden einige Orte in Österreich und der Schweiz hinzukommen. Die Anzahl von 300 Filmkopien (35mm) wird nacheinander in den verschiedenen Städten laufen, jeweils für etwa 1-2 Wochen. In dieser Zeit soll die Publikation der Kampagne in konzentrierter Form mit Hilfe von Radio und Printmedien in den einzelnen Städten stattfinden.
Gerade in Berlin merkt man, dass die Visualisierung viel größere Ausmaße angenommen hat als sie noch vor einigen Jahren hatte. Es entstanden immer mehr Bild- und Projektionsflächen.
Angefangen vom Berliner U- Bahn Fernsehen, dem Berliner Fenster bis hin zu überdimensional großen Videoflächen an zentralen Punkten der Stadt. Flughäfen bieten ein eigenes Videoprogramm an und in Berliner Bahnhöfen wird auf den Bahnsteigen Videokunst gezeigt.
Wir wollen gesehen werden und mit unserer Kampagne möglichst viele Menschen ansprechen und erreichen. Deswegen ist es unsere besondere Bestrebung, diese öffentlichen Screens zu nutzen und auf regionaler sowie überregionaler Ebene auch durch das Fernsehen Aufmerksamkeit für die Menschenrechte zu erregen.
Daher ist es unsere Hoffnung, dass auch die öffentlich- rechtlichen und die privaten Sendeanstalten den Kinospot und/ oder auch das Making- Of im Fernsehen übertragen.

Im Zentrum der Kampagne steht die Website www.schrei-fuer-dein-recht.de. Denn diese dient gleichzeitig als Informationspool sowie als Kommunikationsplattform für Jugendliche zum Thema Menschenrechte. Sie bildet ein Netzwerk.
Ein Kurs angehender Webdesigner der Berliner Medienschule Silicon Studio übernahm im Rahmen eines Wettbewerbs die Gestaltung der Website. Von allen achtzehn Entwürfen wird ein Vorschlag dann schließlich auf der Seite veröffentlicht.
Zum Inhalt der Website gehören Bestandteile, die über das Geschehen in Europa und der Welt informieren. Es werden Zusammenhänge erklärt, Lösungsvorschläge aufgezeigt und weiterführend Möglichkeiten und Termine unterbreitet, damit man sich ganz persönlich einzusetzen kann. Ein Forum soll die Basis schaffen, um über gewisse Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Kompetente Fachpartner einzelner Menschenrechtsorganisationen helfen weiter, wenn noch spezielle Fragen offen geblieben sind. Ein Newslettersystem wird alle Interessierte auf aktuelle Termine und Aktionen hinweisen. Langfristig wird die Seite von der Aktion Weißes Friedensband betreut.
www.schrei-fuer-dein-recht.de zeigt den Gesamtinhalt der Kampagne.
Hintergrundinformationen über die Produktion des Kinospots, Fotos und der Spot selbst werden zu sehen sein, sowie die Schrei für dein Recht Postkartenmotive, die man auch als E-card verschicken kann.

Printmedien

Wie bereits erwähnt, wird die Kampagne unterstützt von Printmedien, besonders durch die Verbreitung einer Postkartenserie mit vier verschiedenen Motiven. Die Postkarten und Plakate tragen die Gesichter der Darsteller und verweisen auf die Kampagne und die Website, ebenso wie der Spot. Professionell arbeitende Fotografen und Grafiker sind für die Gestaltung der Drucksachen verantwortlich.
Die Postkarten sollen in den einzelnen Städten ausliegen, in denen der Spot gerade gezeigt wird. Zusätzlich sollen dort und in den Kinos Plakate auf unsere Aktion hinweisen.
Gerne wollen wir durch Plakathängung in den einzelnen Städten an gesellschaftlichen Plätzen, wie beispielsweise an zentralen Bahnstationen und Bushaltestellen, in den einzelnen Städten präsent sein und Aufmerksamkeit erregen.

Radio
Zu Beginn unserer Planung war die Kampagne rein visuell ausgerichtet. Das wesentliche auditive Element der Kampagne und besonders des Spots ist der Piepton, der jedes gesagte Wort unterdrückt. Wir wollten verdeutlichen, dass die Menschen verstummen, wenn sie nicht gehört werden, und dieses Verstummen eine Art „Aufgeben“ bedeutet. Dafür müssen wir aber das gesprochene Wort und den Inhalt dessen, was andere Menschen vielleicht nicht mehr hören wollen, hörbar machen. Junge Menschen sollen unbefangen sagen, was sie denken und nachfragen. Um den Inhalt und die Botschaft noch deutlicher zu machen, müssen wir sie erklären. Deshalb wollen wir das gesprochene Statement in Form eines Radiospots (zusätzlich zum bereits geplanten Originalton auf der Website) in die Öffentlichkeit bringen. Somit wollen wir ab jetzt nicht nur gesehen, sondern auch gehört werden. Wir sind sehr zufrieden mit der Gestaltung der Website durch die Auszubildenden von der Design Schule Silicon Studio. Alle Teilnehmer konnten sich in überzeugender Form mit der Thematik und dem Image der Kampagne identifizieren und haben mit Ehrgeiz und Engagement die Entwürfe entwickelt. Aus diesem Grund wollen wir sehr gerne für den Radiospot ebenso mit einer Medienschule kooperieren, die sich mit Audio- Gestaltung auseinandersetzt und in Form eines Projekts einen ebensolchen Wettbewerb vorschlagen.
Mit folgenden Sätzen wurde gearbeitet, dies sind unsere Statements, mit ihnen entstand der Social Spot:

Ich bin für mehr Gleichberechtigung (1,7 Sek.)
Darf ich denn gar nichts mehr sagen (1,6 Sek.)
Kann ich mich dafür einsetzen (1,5 Sek.)
Ich brauch einfach meine Zeit (1,4 Sek.)
Das darf ja nicht wahr sein (1,3 Sek.)
Darf man mal nachfragen (1,2 Sek.)
Das geht mir nicht in den Kopf (1,1 Sek.)
Ich versteh´s einfach nicht… (1,0 Sek.)
Ja aber warum denn (0,9 Sek.)
Das ist echt scheiße (0,8 Sek.)
Wenigstens einmal (0,7 Sek.)
Ja oder nein (0,6 Sek.)
Moment mal (0,5 Sek.)
Was soll das (0,4 Sek.)
Mist (0,3 Sek.)
Ich (0,2 Sek.)
und (0,1 Sek.)
ähh (0,05 Sek.)

http://schreifuerdeinrecht.de/