Pressemitteilung

Hier geht es zur Internetseite der Kampagne

Schrei für dein Recht ist eine neue Kampagne von jungen Menschen für junge Menschen: Sie haben das Ziel, weitere Jugendliche zu motivieren und sie für die Menschenrechtsarbeit zu sensibilisieren.
Im Zentrum der Kampagne steht die Website. Sie zeigt den Gesamtinhalt und dient gleichzeitig als Informationspool sowie Kommunikationsplattform für Jugendliche zum Thema Menschenrechte.
Deshalb lautet der Slogan und Aufruf:
SCHREI FÜR DEIN RECHT UND FÜR DIE MENSCHENRECHTE
„Jeder hat das Recht sich zu äußern, für seine Meinung einzustehen. Wenn einfaches Sprechen nicht gehört wird, dann schreien wir eben, anstatt zu verstummen. Wir sind dafür, dass jeder Mensch dieses Recht hat und es auch wahrnimmt, denn erst mit der Kommunikation, dem Austausch und der erregten Aufmerksamkeit fängt Veränderung an.Unsere Hauptaufgabe ist es in diesem Sinne ein Netzwerk aufzubauen, das den jungen Menschen, aber auch Erwachsenen die Möglichkeit bietet, mit anderen Interessierten in Kontakt zu treten, ihre Meinung zu sagen und selbst aktiv zu werden.“

Die jungen Kampagnen-Macher verstehen ihre Arbeit als sozialen Auftrag mit Optimismus für eine bessere Zukunft.
“Bereits durch unseren jetzigen Partner haben wir ein gutes Startpotential um unserem Ziel näher zu kommen”, so der 21-jährige Initiator Marc Ludwig. “Schrei für dein Recht ist eine Kampagne, die in Eigeninitiative produziert wurde und von den Organisationen Aktion Weißes Friedensband, Unicef, terre de hommes, Brot für die Welt und der Kindernothilfe unterstützt wird. Zusätzlich hat sich die Servicestelle Jugendbeteiligung miteingeklingt, um die Datenbank mit aufzubauen und stehen in Kontakt mit TakingITGlobal.org, um auch international Unterstützung zu kriegen.”
In Zusammenarbeit mit der Co-Produzentin, haben sie einen dazu gehörigen Social-Spot realisiert. Marc Ludwig stellte ein Team von 40 Jugendlichen zusammen, die alle ehrenamtlich einen 30-Sekunden-Spot produziert haben.
Durch die langjährige Arbeit bei amnesty international mit Schüler- und Jugendgruppen ist Marc Ludwig aufgefallen, das die klare Ausrichtung zur Information junger Menschen über die Menschenrechte und eine eindeutige Ansprache in dem Bereich der visuellen Medien fehlt.

Der Initiator Marc Ludwig sagt:
„Jugendliche lernen durch das Wirkungsfeld von Menschenrechtsorganisationen vornehmlich über ihre Eltern kennen. die bereits bei solchen aktiv sind oder ihnen Aufmerksamkeit schenken. Junge Menschen müssen in den Medien darauf aufmerksam gemacht werden. Da diese Zielgruppe in der Reifungs- und Identitätsfindungsphase ein Gespür für Ethik und Gerechtigkeitssinn ausprägt, spielt die Arbeit des Aufklärens hier eine besondere Rolle.In der aktuellen Gesellschaft können wir zunehmend ein vermeintliches Desinteresse an politischen Entwicklungen beobachten. Die Informationen aus den Nachrichten werden zwar vernommen und die Unzufriedenheit der Menschen ist spürbar. Aber wo ist die Reaktion? Wo ist die gesunde Rebellion? Wer sagt: Nein, so kann das nicht weitergehen? Wirtschaftliche Interessen stehen über Menschlichkeit. Ungerechtigkeiten und militärische Eingriffe werden anscheinend schweigend hingenommen. Wo ist die Solidarität der Menschen untereinander, die Fürsorge und die Hilfsbereitschaft?Unsere Kampagne soll jung, frech, direkt und offensiv sein. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund, wir sagen, was wir denken, weil wir uns äußern dürfen und zu unserer Meinung stehen. Wir wollen etwas verändern, wir sind stark und zielstrebig. Wir wollen ernst genommen werden, gerade weil wir jung sind und eine unbefangene Sicht auf die Dinge haben. Wir können etwas erreichen. Wir haben Potential.“